Kindertagesstätte

"Unterm Eulennest"

Mossautal / Hiltersklingen

Ein Haus voller Kinder -
und Jedes
ist uns das Wichtigste.

Offene Arbeit

  „Die Offene Arbeit ist eine kindgemäße Pädagogik, die den

    modernsten Erkenntnissen zum kindlichen Lernen entspricht.“   

Die  „Offene Kindergarten-Arbeit“ ist eine konzeptionelle Form, die das Kind in den Mittelpunkt des Geschehens stellt und es sich als Akteur seiner Entwicklung verstehen lässt.
In einer Gesellschaft, in der immer mehr Freiräume für die Kinder verschwinden ist es wichtig, den Kindern einen Bereich zu bieten, der ihnen Raum ermöglicht, ihren kindlichen Bedürfnissen nach zu kommen.
Sie brauchen Bereiche, in denen sie ihren Bewegungsdrang ausleben und  ihre Welt neugierig erkunden und erforschen können. Dies geschieht im sozialen Austausch mit anderen.
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Lernen dann gut funktioniert, wenn dies ganzheitlich in einer  anregungsreichen Umgebung geschieht. Um dem gerecht zu werden, muss das Umfeld des Kindes die unterschiedlichsten Anregungen bereithalten und einen motivierenden Charakter haben. Hier kann das Kind nun selbst tätig werden und sich in seinem ganz persönlichen Tempo und mit ganz persönlichen Interessen einbringen.

In einem „Offenen Haus“ bieten sich viele Lernerfahrungen für Kinder und Erwachsene. Die Kinder machen Lernerfahrungen in folgenden Bereichen:

Bereich Bauen und Werken
Bereich Malen und Gestalten
Bereich Rollenspiel
Bereich Lesen
Bereich Spiele, Puzzles + Experimentieren
Bereich Bewegung - Außengelände oder Jugendhaus /Gemeinschaftsraum
Essbereich – Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsimbis
Der Flur wird nach Bedarf ebenfalls ins Spielgeschehen eingebunden.      

Was bedeutet die Offene Arbeit für das Kind?

Durch eine anregungsreiche Gestaltung der einzelnen Bereiche ist das Kind aufgefordert aktiv zu werden.

  • Das Kind kann seinen Spielbereich nach persönlichem Interesse wählen und nach eigenen Bedürfnissen verweilen.
  • Es gibt klare Regeln, sowie feste Zeit- und Raumstrukturen.
    Diese können von den Kindern und den Erwachsenen im Haus gemeinsam erarbeitet und angepasst werden.
    Regeln sind verbindlich und flexibel.
  • Die Kinder können Spielpartner aus allen Bezugsgruppen wählen - es können dabei differenzierte soziale Erfahrungen gemacht werden.
  • Jedes Kind ist einer Bezugsgruppe fest zugeordnet. Die Kinder und die Bezugs-erzieher treffen sich einmal täglich im Morgen-bzw. Abschlusskreis

Was bedeutet die offene Arbeit für die Erzieherinnen?

  • Jeder Spiel- oder Erlebnisbereich ist nur einmal im Haus vertreten und jeweils eine ErzieherIn ist für einen bestimmten Zeitraum für diesen zuständig.
  • Die ErzieherInnen beobachten und begleiten die Entwicklung des Kindes und bleiben im Austausch mit den Eltern.
  • Die ErzieherIn beobachtet das Spiel, um die Interessen der Kinder zu erfahren und weitere Anregungen einzubringen.
  • Fähigkeiten und Kompetenzen der einzelnen Erzieherinnen können in den Spielbereichen eingebracht werden
  • Sie bereitet  die Umgebung vor und ist Ansprechpartner.
  • Der Wechsel der Zuständigkeit der ErzieherInnen für einen Bereich bringt neue Impulse.